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Namibia Reisebericht

Ort Namibia Art Rundreise
Von 24.08.2009 Bis 22.09.2009
Kalahari
  • Unterkunft: Kalahari Anib Lodge Camping
  • Tiere: Antilopen, Springbock, Affen
  • Ankunft um 6 Uhr. Fahrt zum Depot um unseren Bushcamper abzuholen
  • Nach einem Großeinkauf gings weiter zur Kalahari Anib Lodge
  • Wanderung durch die Farm. Unterwegs haben wir einige Antilopen gesehen
  • 4 Gänge Dinner in der Lodge. Mit dabei war auch eine Oryx Antilope (die wir bis dahin noch nicht gesehen hatten)
Köcherbaum
  • Unterkunft: Mesosaurus Camp
  • Tiere: Zebra, Geier, Antilope, Erdhörnchen, Pferde
  • Wanderung in der Kalahari
  • Fahrt über die C15 und C17 zum Mesosaurus Fossil Site & Quiver Tree Dolerite Park. Die Strecke führt direkt durch die rote Kalahari. Unterwegs sieht man viele Tafelberge und riesige Baumnester von Webervögeln.
  • Der sehr nette und gesprächige Farmer Gil zeigte uns auf der Farm die zahlreichen Fossilienfunde.Es gibt auch unzählige Köcherbäume und Steinformationen zu bewundern
  • Bei der Fahrt zu unserem Camp hatten wir noch (ungewollt)einen 4x4 Trail mitgenommen. Das Auto und wir hatten es gerade noch geschafft vor totaler Finsternis ins Camp zu kommen
  • Wir hatten den Platz mitten unter den Köcherbäumen für uns ganz alleine. Abends brachte uns Gil noch Feuerholz und heizte den Donkey für heißes Wasser an. Der Platz ist einfach ein Traum und man sollte die Farm von Gil den überlaufenen "Köcherbaumcamps" vorziehen
Tirasberge
  • Unterkunft: Farm Namtib
  • Tiere: Oryx, Strauß, Rinder
  • Fahrt über Ketmanshoop zur Farm Namtib mitten in den Tirasbergen
  • Von der Farm hat man einen schönen Blick auf die Berge und die angrenzende Kalahari. Das Camp ist etwas außerhalb der Farm mit sehr sauberen Sanitäranlagen. Vom Platz schaut man in die weite Steppe.
  • Hier wehte fürchterlich der Wind und wir waren froh in unserem Camper und nicht im Dachzelt zu schlafen. Der Wind hat es sogar geschafft meine Kamera samt Stativ umzublasen. Der Filter war danach total verkratzt. Ich entschied mich aber trotzdem damit weiter zu fotografieren
Dune 45
  • Unterkunft: Sesriem Camp
  • Tiere: Oryx, Wüstenfuchs, Strauß, Impala
  • Wir erreichten gegen 11 Uhr das Sesriem Camp. Von Deutschland aus hatten wir keinen Platz mehr bekommen. Wir bekamen trotzdem ohne Probleme einen Stellplatz
  • Fahrt zum Canyon. Der Canyon ist wenig spektakulär und wir fuhren sofort wieder weiter
  • Besuch der bekannten Dune45. Vor lauter Leuten hatten wir uns zunächst abseits unter einem schattigen Baum gesetzt um Salamander zu beobachten. Nach einiger Zeit wurde es ruhiger und wir konnten alleine die Düne besteigen. Der Sonnenuntergang an der Dune45 war nicht besonders aufregend.
  • Abends ist direkt neben unserem Camper ein heulender Schakal vorbei gezogen. Zum Glück waren wir schon im sicheren Camper
Dead Vlei
  • Unterkunft: Blutkuppe Campsite
  • Tiere: Impala, Straußenherde, Oryx, Wüstenmaus
  • Um Punkt 5 Uhr gings vom Gate 60 km in die Wüste. Die letzten Kilometer fährt man über eine Sandpiste und man kommt daher definitiv nur noch mit Allrad weiter. Die Strecke war aber absolut genial und mein Adrenalinspiegel stieg bis zum Anschlag. Unser erstes Ziel war das Dead Vlei. Nachdem alle anderen gewöhnlich zum Sossusvlei und zur Dune 45 fahren hatten wir das Vlei für uns ganz allein.
  • Wanderung abseits der Massen auf eine einsame Düne mit traumhaften Blick.
  • Fahrt zum Sossusvlei. Auf diese Düne rennen alle hoch. Wir ersparten uns das und beobachteten lieber das treiben und erfreuten uns an unserer einsamen Düne zuvor.
  • Gegen mittag sind wir weiter zur Blutkuppe. Man muss das Camp schon im Sesriem Camp oder in Spkopmund bezahlen. Unterwegs fährt man durch traumhafte Bergpässe.
  • Unser Platz an der Blutkuppe war wieder traumhaft und einsam gelegen. Beim Sonnenuntergang färbt sich der Granitberg glühend rot. Ein toller Anblick
  • Am Lagerfeuer hatten wir heute Brot gebacken und wieder lecker gegrillt. Auch die Solardusche hatten wir heute das erste mal in Gebrauch
Blutkuppe
  • Unterkunft: Muncipal Bungalows
  • Tiere: Klippschliefer
  • Klettern auf die Blutkuppe um den Sonnenaufgang zu sehen. Das rote glühen ist wie am Vorabend sehr beeindruckend
  • Großeinkauf in Swapokmund. Die meisten Geschäfte machen allerdings am Samstag schon um 13 Uhr zu
  • Abendessen im Restaurant "Zur Kupferpfanne". Das Restaurant ist gleichzeit auch ein Museum mit alten Gegenständen. Wir hatten nur noch einen Platz an einem großen runden Gemeinschaftstisch bekommen. So konnten wir allerdings auch nette Leute kennen lernen
  • Swapokmund ist im Winter recht unangenehm. Es ist trüb und kalt. Daher gibts auch kein einziges Foto von mir. Und das will was heißen :-D
Rock Arch
  • Unterkunft: Spitzkoppe Campsite
  • Tiere: Salamander, Klippschliefer
  • Fahrt an der Küste entlang Richtung Hentjes Bay. Hier ist es um diese Jahreszeit wie in Swapokmund neblig und trostlos
  • An der Spiztkoppe angekommen sind wir erstmal durch das gesamte Gebiet gefahren. Die Granitfelsen sind hier absolut traumhaft
  • Unser Campigplatz war einsam kurz vor einer Schlucht gelegen. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Wer Einsamkeit liebt ist hier genau richtig.
  • Wanderung zum Archers Rock um den Sonnenuntergang mit einem kühlen Bier zu genießen. Selbst an diesem Touristen-Highlight sind wir alleine
  • Die Spitzkoppe war sicherlich einer meiner Highlights
Ameib Ranch
  • Unterkunft: Ameib Ranch
  • Tiere: Klippschliefer, Wüstenfuchs, Papagei, Springbock, Pferde, Esel, Katzen
  • Klettern auf einen Granitfelsen für den Sonnenaufgang
  • Weiterfahrt zur Ameib Ranch. Auf dem Weg haben wir das erste mal die Baracken der Armen Bevölkerung gesehen. Der Norden ist dichter besiedelt und es gibt auch kleinere Dörfer wohingegen es im Süden fast nur riesige Farmen gibt
  • Wanderung am Elephants Head und Bulls Party. Das sind die bekanntesten Steinformationen. Die ganze Gegend ist aber sehr schön und lohnenswert
  • Auf der Farm soll es auch zahlreiche Giraffen und Zebras geben. Wir hatten allerdings kein einziges Tier gesehen
  • Spaziergang am Wasserdamm um ein paar Tiere zu sehen. Außer Esel und Pferde gabs aber wieder nichts. Hoffentlich sehen wir im Etosha Tiere
Brandberg
  • Unterkunft: Brandberg White Lady Lodge
  • Tiere: Wüstenfuchs, Klippschliefer, Salamander, Pferd, Esel, Papagei, Springbock
  • Wanderung zur Phillips Cave mit seinen Höhlenmalereien. Der "White Elephant" ist die bekannteste Zeichnung
  • An der Höhle haben wir ein deutsches Paar kennen gelernt die gerade aus der Kunene Region kamen. Laut deren Aussage sind die Straßen in einem super Zustand. Daraufhin haben wir uns kurzfristig entschlossen doch noch in den Norden bis zu den Epupa Falls zu fahren
  • Wäschewaschen unter der Aufsicht von zwei aufdringlichen Eseln
  • Fahrt zur White Lady am Brandberg. Die Schlucht kann nur mit einem Guide begangen werden. Die Felsmalerei der "White Lady" ist nicht sonderlich spektakulär. Der Weg lohnt sich aufgrund der sehr schönen Gegend aber auf jedenfall
  • In der Gegend kann man auch gelegentlich die berühmten Wüstenelefanten sehen. Wir hatten allerdings leider kein Glück
Twyfelfontain Felsgravur
  • Unterkunft: Ongongo Campsite
  • Tiere: Springböcke, Wasserschildkröte, Esel, Rinder
  • Frühstück mit einem Springbock direkt am Platz
  • Fahrt nach Twyfelfontain. Die zahlreichen Felsgravuren sind UNESCO Weltkulturerbe. Die Gravuren können ebenfalls nur mit einem Guide besichtigt werden. Die Gegend hier ist wieder das eigentliche Highlight
  • Mittagessen in der Twyfelfontain Lodge. Das Mittagsbuffet ist absolut zu empfehlen.
  • Weiterfahrt Richtung Sesfontain. Die Gegend unterwegs ist sehr schön. Man kommt an zahllosen Tafelbergen vorbei und alles wird grüner und fruchtbarer
  • Unterwegs mussten wir öfters anhalten um langsam durch die Riviere (die teilweise noch etwas Wasser führten) zu fahren
  • Unser Camp lag kurz vor dem Ort Warmquelle. Die 6km lange Piste zum Camp war recht abenteuerlich. Richtig abgefahren wurde es dann allerdings erst direkt beim Camp. Die Plätze liegen direkt in einem tiefen Flußbett. Man muss zunächst über eine steile Abfahrt in das Flußbett. Danach geht es auf großen Steinen und Felsen durch das Wasser zum eigentlichen Campingplatz. Die Adrenalinausschüttung hat die 4x4 Fahrt im Sossusvlei bei weitem übertroffen. Man sollte sich den Weg hinunter daher unbedingt vorher ansehen. Zur Not gibt es oben auch noch Plätze. Der Platz im Flußbett war nach der Strapaze aber sehr schön.
Epupa Falls
  • Unterkunft: Epupafalls Campsite
  • Tiere: Rinder, Esel, Ziegen, Springbock
  • Die Fahrt aus dem Flußbett gestaltet sich einfacher als gedacht. Wir kommen zum Glück ohne Schäden am Auto aus dem Tal
  • Fahrt nach Sesfontain. Sesfontain ist ein recht verschlafenes Dorf mit kleineren Lehmhütten. An der Tankstelle war gerade der Diesel aus. Wir sollten in zwei Tagen noch mal kommen. Das dauerte uns natürlcih zu lange und wir waren froh dass wir einen 160 Liter Tank hatten
  • In Opuwo sahen wir ein ganz anderes Namibia. Jedenfalls stellten wir uns so eher Afrika vor. Es war viel lebhafter und viel mehr los. Besonders an den Tankstellen und den Supermärkten war Hochbetrieb. Die Kinder wollen unbedingt auf die Autos der Touristen aufpassen um sich etwas Geld oder Essen zu verdienen. Man sollte allerdings auch nur für eine erbrachte Leistung etwas geben. Trotzdem fällt es schwer bei dem Anblick der Kinder nichts zu geben. Wir hatten daher etwas Obst gekauft und verteilt. Im Supermarkt mischten sich auch alle Volksgruppen. Es war schon etwas besonderes mit barfüßigen und barbusigen Himbas an der Supermarktkasse zu stehen.
  • Gegen 16 Uhr hatten wir die Epupa Falls erreicht. SChon vom weiten konnte man das getöse der Wasserfälle hören. Das Camp liegt sehr idyllisch unter Palmen. Wir hatten einen Platz direkt am Wasser ergattert. Das Ufer ist ziemlich steil und man ist daher angeblich sicher vor Krokodilen. Die Sanitäranlagen sind ebenfalls super sauber.
  • Den Sonnenuntergang haben wir am Wasserfall verbracht. Die weite Anreise hat sich auf jedenfall gelohnt
Himba
  • Unterkunft: Epupafalls Campsite
  • Tiere: Krokodil, Eichhörnchen, Echse, Ziegen, Vögel, Schwein, Esel
  • Um 8 Uhr sind wir mit unserem Guide John zu einem Himba Dorf gefahren. Zuvor mussten wir noch in einem kleinen Laden Lebensmittel kaufen. Dazu gehörte ein großer Sack Maismehl, dem Grundnahrungsmittel der Himbas. Am Dorf angekommen übergab John, der selbst ein Himba ist, die Nahrungsmittel als Gast Geschenk dem Dorfchef und fragte um Erlaubnis. Daraufhin durfen wir den Chef und seine bzw. eine seiner Frauen kennen lernen. Die Himba leben polygam und haben somit mehrere Frauen. Die Himbas leben in runden Lehmhütten das um den Kral, in dem Tiere gehalten werden, angeordnet sind. Zusätzlich gibt es es einen Platz mit dem heiligen Feuer das nie erlöschen darf. Wir trafen fast nur Frauen an da die Männer mit dem Vieh für längere Zeit (Wochen, Monate) unterwegs sind. Wir durften uns auch eine Hütte von innen ansehen. Auf dem Boden liegen nur ein paar Felle zum schlafen. Zusätzlich befindet sich eine kleine Feuerstelle am Eingang. Nachdem sich die Himbafrauen ihr Leben lang nicht waschen dürfen beschränkt isch die Körperhygiene auf die Verwendung von Räucherstäbchen. Ihre Haut pflegen sie täglich mit Ocker das mit Fett oder Milch vermischt wird. Die langen Haare sind alle unecht und werden ins Haar geflochten. Sobald die Mädchen in die Pupertät kommen sind sie in einem heiratsfähigen Alter und dürfen zusätzlich einen Haarschmuck tragen. Eine Himbafrau zu heiraten kostet zwei Kühe und eine Ziege. Ein weiteres Ritual ist das ausschlagen der unteren vier Schneidezähne. Eine sehr schmerzhafte Prozedur. Die Männer werden zustäzlich beschnitten. Wir waren allein in dem Dorf und hatten das Gefühl in einem traditionellen und keinem Touristen Dorf zu sein. Sie versuchen Ihr traditionelles Leben weiter zu führen. Sie sind aber natürlich auf Touristen eingestellt. Wer weiß wie lange sie noch Ihre Kultur bewahren können.
  • Wanderung am Kunene Fluß entlang. Der Fluß stellt die natürliche Grenze zwischen Namibia und Angola dar. Dank unseres Guides konnten wir auch zwei Krokodile am Ufer sehen.
Gepard
  • Unterkunft: Otjitotongwe Cheetah Farm
  • Tiere: CHEETAH (Gepard), Springböcke, Lizzard, Esel, Rinder, Ziegen, Dik-Dik
  • Alst Ziel hatten wir uns die Otjitotongwe Cheetah Farm ausgesucht. Sie liegt ziemlich in der Mitte von den Epupa Falls und dem Etosha.
  • Kurz vor Kamanjab mussten wir am Veterinärzaun anhalten. Hier wird kontrolliert ob man rohes Fleisch dabei hat. Also am besten erst nach dem Zaun einkaufen
  • An der Farm angekommen wurden wir kühl empfangen und zu unserem Campingplatz geschickt. Der erste Eindruck war nicht besonders gut. Um 15 Uhr sind wir zur Cheetah Tour abgeholt worden Auf einem Pickup gings zunächst ans Farmhaus. Dort angekommen erwarteten uns im Garten schon zwei zahme ausgewachsene und ein Baby Gepard (und zig weitere Leute). Die Geparden durften wir streicheln und natürlich fotografieren. Das laute schnurren der Geparden ist wirklich beeindruckend. Anschließend wurden die Geparden gefüttert. Über diese Art der Haltung darf gestritten werden. Die Tiere leben allerdings schon von klein auf bei der Familie. Danach ging es weiter in ein großes Gelände abseits der Farm. Dort leben noch 16 ausgewachsene und 6 Baby Geparden. Wir fuhren auf der Pritsche eines LKWs langsam durch das Gelände und warteten bis die Geparden zu uns kamen. Danach gabs auch für diese Fleisch zum essen. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung die Tiere aus der Nähe zu sehen und zu spüren, auch wenn sie nicht frei leben
Etosha
  • Unterkunft: Okaukuejo
  • Tiere: LÖWEN, ELEFANTEN, GIRAFFEN, Zebras, Springböcke, Dik-Dik, Oryx, Gnu, Erdhörnchen, Nashörner, Schakal, Strauße, Perlhühner
  • Am Otjitotongwe Farmhaus haben wir dann doch noch die zahme Giraffe gesehen. Auch die zahmen Geparden schlichen am Zaun umher
  • Heute geht es endlich in den Etosha Nationalpark. Wir hoffen dass wir bei unserer Safari viele Tiere zu Gesicht bekommen. Unterwegs hatten wir jedenfalls nicht besonders viele Tiere angetroffen
  • Gegen 11 Uhr waren wir dann endlich im Etosha. Schon am Eingang sahen wir zahlreiche Zebras und Sptringböcke. Im Camp angekommen kümmerten wir uns erst um unsere Unterkunft. Wie im Sesriem bekamen wir ohne Probleme einen Platz
  • Am Nachmittag sind wir Richtung Norden nach Okondeka und Leeubron aufgebrochen. Unterwegs konnten wir wieder zahlreiche Zebras, Springböcke, Oryx und Strauße sehen. Im Dickicht und etwas weit entfernt sahen wir dann auch unsere ersten Giraffen
  • Zurück im Camp unterhielten wir uns mit einem älteren Ehepaar. Diese hatten heute beim Wasserloch Nebrowni Löwen gesehen. Also nichts wie hin. Unterwegs sahen wir schon die ersten Elefanten umherziehen. Am Wasserloch waren dann an die 10 Elefanten die wir aus nächster Nähe beobachten konnten. Auch zwei Giraffen kamen dazu. Dann wurde es unruhig und einige Fahrzeuge fuhren ein paar hundert Meter weiter. Und dann lagen sie etwas weiter von der Straße entfernt. LÖWEN! Schon am ersten Tag hatten wir das Glück 5 Weibchen zu sehen wie sie faul, zum Teil auf den Rücken mit den Beinen nach oben gestreckt, im Gras lagen.
  • Am Abend waren wir am beleuchteten Camp Wasserloch das nur zwei Minuten von unserem Platz entfernt lag. Es wechselten sich die Elefantenherden im Wasser ab, so dass wir den ganzen Abend diese beobachten konnten. Gegen 20 Uhr kam dann im Schutz der Dunkelheit aus der Ferne eine etwas größere Gestalt auf uns zu. Es waren NASHÖRNER! Insgesamt konnten wir an diesem Abend 5 Nashörner und ein Babynashorn sehen. Ein tolles Erlebnis und wohl wieder mal Glück gehabt. Gegen 22:30 Uhr war dann nicht mehr viel los am Wasserloch und wir beendeten einen erfolgreichen Tag :-)
Etosha
  • Unterkunft: Okaukuejo
  • Tiere: Löwen, Elefanten, Giraffen, Springböcke, Zebras, Nashörner, Schakale, Fleckenhyene, Oryx, Dik-Dik, Gnus, Impala, Erdhörnchen, Perlhühner
  • Aufstehen um 6 Uhr. Am Wasserloch war nichts los und daher gabs erstmal Frühstück
  • Danach war am Wasserloch einiges los. Es tümmelten sich Gnus, Orys, Springböcke und Zebras. Später kamen noch Giraffen und Elefanten
  • Anschließend sind wir wieder zu unserem Lieblingswasserloch "Nebrowni". Das Wasserloch war wieder gut besucht. Und diesmal waren es sogar zwei Löwen und eine Löwin direkt am Wasserloch. Später kamen dann noch Giraffen und Elefanten dazu. Wir konnten sogar eine kleinere jagt der Löwin beobachten. Dieses Schauspiel genossen wir knapp 4 Stunden
  • Nach dem Mittagessen im Camp sind wir wieder beim "Nebrowni" vorbei. Diesmal waren die Löwen sogar noch näher. Ich schätze 20 Meter von unserem Auto entfernt. Was für ein Erlbebnis und Glück
  • Weiterfahrt nach Kapupuhedi (Wasserloch leer), Ondongab (leer), Aus (fast leer), Olifantsbad (fast leer), Gemsbokvlakte (leer). Die Strecke hat sich insgesamt eigentlich nicht gelohnt. Es gab sehr wenig bis nichts zu sehen
  • Auf dem Rückweg waren die Löwen immer noch am Nebrowni. Sie hielten sich somit den ganzen Tag hier auf
  • Den Abend verbrachten wir wieder am Camp Wasserloch. Zunächst war das Wasserloch leer. Aber gegen 18:30 Uhr kam schon das erste Nashorn. Danach eine Grußße mit 6 Elefanten. Davon 3 kleinere. 7 Giraffen die sich zunächst wieder mal nicht trauten. Dann kam wieder das Nashorn mit seinem kleinen
Etosha
  • Unterkunft: Halali
  • Tiere: Elefantenherde (>30), Giraffenherde (10), Zebras (>1000), Strauße, Impalas, Springböcke, Gnus, Orys, Warzenschwein, NASHORN (am Tag), Dik-Dik, Toko, Perlhühner, Fischreiher, Kudus
  • Am Campwasserloch war zunächst wenig los. Dann kamen aber doch noch die Zebra und Gnu Herden
  • Weiterfahrt zum Nebrowni. Diesmal gab es aber nur drei Elefanten zu sehen. Auch die Löwen haben sich verzogen
  • Bei Hoab stieg plötzlich unser Adrenalinspiegel (zumindest meiner). Etwas abseits der Straße trottete ein Nashorn. Wir hätten nie gedacht eines am Tag zu sehen. Es überquerte sogar direkt vor uns die Straße. Nach kurzer Zeit war es aber auch schon wieder im Dickicht verschwunden. Also wieder mal riesen Glück gehabt
  • Am Wasserloch Rietfontain wartete dann schon das bzw. die nächsten Highlights auf uns. Die ganze Gegend war mit Zebras und Springböcken übersät. Wo man schaute sah man nur noch schwarz weiße Streifen. Aus der Ferne machte sich dann eine Herde von über 30 Elefanten auf den Weg zum Wasserloch in dem schon 10 Elefanten badeten. Es war schon beeindruckend so viele Elefanten auf einmal zu sehen
  • In Halali hatten wir auch wieder ohne Probleme einen Platz bekommen. Am Wasserloch machte sich bald eine 20 köpfige Herde Elefanten breit. Das zweite mal an diesem Tag dass wir so große Ansammlungen antrafen
  • Nachmittags waren wir in der Gegend um Halali unterwegs. Außer Giraffen, Impalas, Zebras und ein paar Elefanten haben wir aber nichts gesehn
  • Am Etosha Lookout hat man einen weiten Blick in die Salzpfanne
  • Auf dem Rückweg zum Camp konnten wir noch eine kleinere Herde Elefanten im Sonnenuntergang sehen.
  • Am Halali Wasserloch war abends kein einziges Tier zu sehen. Nicht einmal Hyenen konnte man aus der Ferne hören. Das war schon ein komisches Gefühl und wir entschlossen uns schon früher wieder zurück zu gehen
Ugab Terassen
  • Unterkunft: Ugab Terrace Lodge
  • Tiere: Elefanten, Löwen (9), Giraffen, Springböcke, Zebras, Kudus, Oryx, Impala, Gnus, Dik-Dik, Toko, Strauß, Warzenschweine, Perlhühner
  • Am Camp Wasserloch ist am Morgen wieder nichts los. Nur ein paar Perlhühner trippeln ums Wasser
  • Fahrt zum Wasserloch Goas. Hier soll es viele Tiere geben. Heute sind hier allerdings nur ein paar Springböcke
  • Weiterfahrt zum Wasserloch Rietfontain bei dem wir einen Tag vorher die riesige Herde Elefanten sahen. Unterwegs kreuzte eine Herde Gnus die Straße. Am Wasserloch selbst war heute nicht ganz so viel los. Trotzdem gab es 8 Elefanten, Zebras und Springböcke
  • Auf dem Weg zum Anderson Gate bekamen wir doch noch unser Abschiedsgeschenk. Direkt neben der Straße lag ein Rudel Löwen. 3 Weibchen und 6 kleine Löwen. Nach einiger Zeit machten sich zwei Weibchen und 5 kleine auf den Weg ins Dickickt uns somit aus unserem Blickwinkel. Eine trottete zunächst weg, kam aber kurze Zeit später wieder zurück zur Straße und lag dann ungefähr 10 Meter vor unserem Auto im Gras.Wir wussten zunächst nicht warum sie zurück kam. Dann verging wieder einige Zeit bis die Löwin versuchte ein erlegtes Zebra durch das dichte Gebüsch mit auf ihren Weg zu nehmen. Danach wusssten wir warum sie zurück kam. Der Korups war allerdings so schwer, dass sie nach einiger Zeit davon ablassen und alleine weiter ziehen musste. Sie war allerdings nicht ganz alleine. Dann sahen wir erst dass direkt vor uns noch ein Baby Löwe gelegen hatte. Kaum waren die Löwen verschwunden machten sich schon Schakale über das Kadaver her
  • Weiterfahrt nach Outjo. In der Outjo Bäckerei haben wir dann erstmal ausgiebig Mittag gegessen. Neben Burger gabs auch noch leckeren Kuchen und Kaffee
  • Danach gings zu den Ugab Terassen. Vieles hier hat uns an das Monument Valley in den USA erinnert. Die Gegend ist hier super schön. Von der Ugab Terrace Lodge hat man einen traumhaften Blick über das Ugab Tal
  • Nachdem der Campingplatz gerade erst gebaut wird durften wir die Sanitäranlagen eines Zeltbungalows benutzen. Alle waren hier sehr nett und bemüht um uns
Waterberg
  • Unterkunft: Waterberg Camp
  • Tiere: Pferde, Rinder, Warzenschweine, Hunde, Katzen
  • Frühstücken auf der Terasse der Ugab Terrace Lodge mit traumhaften Blick über das Ugab Tal
  • Kurze Wanderung an der berühmten Vingerclip
  • Weiterfahrt nach Otjawarango. Im Kameldornpark gab es einen leckeren Snack in einem schönen Garten
  • Unterwegs zum Waterberg sahen wir eine Menge Warzenschweine direkt an der Straße. Kaum hatten wir die Geschwindigkeit gedrosselt um ein Bild zu schießen waren sie schon hinter dem Zaun verschwunden. Beim rennen stellen sie den Schwanz senkrecht nach oben was sehr witzig ausschaut
  • Gegen 15 Uhr erreichten wir den Waterberg. Hier ist alles viel grüner und fruchtbarer
  • Als Einstieg machten wir den Aloa Trail. Wir sind an zahlreichen Aloekakteen vorbei gekommen und hatten immer einen schönen Blick auf die Steilkante des Waterbergs
  • Abends gemütliches Grillen am Lagerfeuer
Farm Düstenbrook
  • Unterkunft: Farm Düstenbrook
  • Tiere: Warzenschweine, Affen, Rinder, LEOPARD, Geparden
  • Wanderung (Mountain View Trai) entlang der Steilkante bis auf den Waterberg. Hier hat man einen sehr schönen Blick auf die Umgebung
  • Fahrt zum Schnitzermarkt Nord in Okahandja. Die riesen Auswahl hatten wir unterschätzt und mussten nach einer Stunde abbrechen. Gehandelt wird hier wie in Asien. Die Anfangspreise sind jedenfalls utopisch
  • Weiterfahrt zur Gästefarm Düstenbrook. Teilnahme an einer Leoparden und Gepardenfütterung. Der Leopard wurde auf einem Baum gefüttert. Dafür befestigte der Tourguide ein Stück Fleisch auf einem Ast. Nach kurzer Zeit kam auch schon der Leopard aus dem Dickicht geschlichen. Mit einer Leichtigkeit kletterte er auf den Ast um das Fleisch zu verspeisen. Aus nächster Nähe konnten wir alles beobachten und fotografieren. Danach wurden 5 GEparden gefüttert. Hier ging es richtig wild zur Sache, auch wenn diese Geparden schon recht zahm und dressiert wirkten. Über die Haltungsweise darf wieder gestritten werden. Nachdem wir in freier Wildbahn keinen Leoparden gesehen hatten, entschlossen wir uns trotzdem dafür. Es war jedenfalls für uns ein einmaliges Erlebnis
  • An unserem letzten Abend in unserem Bushcamper grillten wir noch mal richtig auf. Jetzt heißt es bald Abschied nehmen
  • Am Abend saßen wir noch mit ein paar Nachbarn am Lagerfeuer. Es war ein sehr schöner und geselliger Abend in dem beengten Campinplatz.
  • Unterkunft: Farm Ondekaremba
  • Tiere: Warzenschweine, Oryx, Rinder, Affen, Erdhörnchen, Perlhühner, Hunde
  • Zusammenpacken und aufräumen unseres Bushcampers
  • Fhart zum Schnitzermarkt am Südeingang von Okahandja. Der südliche Markt scheint größer zu sein und auf dem Markt gibt es auch andere Sachen als im Norden. Uns gefielen die Schnitzereien sogar besser als am anderen Ende der Stadt. Daher fiel unser Einkauf doch etwas größer aus. Auch hier muss man kräftig handeln
  • Fahrt nach Windhuk. Zuerst ließen wir unser Auto von außen waschen. Danach ging es in die Fußgängerzone in der Innenstadt. Nach einem kurzen Bummel und einem Lunch mussten wir unser Auto aggeben
  • Gegen 16:30 kamen wir bei unserer letzten Station in der Gästefarm Odenkaremba in der Nähe des Flughafens an. Hier wurden wir herzlich empfangen und wir fühlten uns gleich sehr wohl. Wir hatten uns im Bushcamp eingebucht. Das Camp liegt außerhalb der Farm und man hat einen schönen Blick in die weite Steppe. So konnten wir noch einmal die Ruhe und Weite geniesen
  • Gemeinsames Abendessen an einem großen Tisch. Wir lernten wieder sehr nette Leute kennen und genossen den Abend
  • Unterkunft: Ondekaremba
  • Tiere: Perlhühner, Erdhörnchen, Antilope
  • Früstück auf der Lodge
  • Wanderung entlang des Baumtrails. Wir sahen leider keine Tiere und so waren wir froh bald wieder zurück zu sein
  • Relaxen, relaxen, relaxen :-)
  • Gemeinsames Abendessen in der Lodge
  • Unterkunft: -
  • Tiere: Antilopen
  • Um kurz nach 6 Uhr brachten uns die Farmbetreiber zum Flughafen. Die Fahrt dauerte von hier nur 15 Minuten
  • Zum Abschluß können wir die Farm Ondekaremba und vor allem das Busschcamp absolut empfehlen
  • Rückflug nach Deutschland
  • Namibia war für uns absolut traumhaft und mit das Beste was wir bis jetzt gemacht hatten. Wir genossen die Weite und Ruhe sowie das unbeschwerte Reisen im Land. Das absolute Highlight ist natürlich der Etosha Park mit seinen Wildtieren. Das war sicherlich nicht unsere letzte Reise nach Afrika


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