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USA West Reisebericht

Ort USA West Art Rundreise
Von 26.08.2004 Bis 24.09.2004
Manhatten Beach
Abflug von Frankfurt über London Heathrow nach Los Angeles. Der Flug dauerte insgesamt ungefähr 13 Stunden. Am Flughafen (LAX) erwartete mich Ingrid um mich abzuholen. Dann ging es erstmal direkt zu Matts Wohnung in Redondo Beach um ein bisschen zu entspannen.

Am Abend sind wir noch kurz zum Manhatten Beach um uns den Sonnenuntergang anzusehen.
Santa Monica Pier
Nachdem Ingrid und Matt arbeiten mussten, habe ich mich die ersten Tage alleine beschäftigt. Sich in L.A. zu orientieren ist allerdings gar nicht so einfach. Die Stadt ist einfach nur riesig und weitläufig. Von einem Ende zum anderen ist man leicht ein paar Stunden unterwegs. Daher sollte man sich am besten schon vorher eine Route aussuchen. Einfach mal durch die Gegend fahren und zufällig was Interessantes treffen ist hier jedenfalls nicht drin.

L.A hat an der Westküste die schönsten Strände, kein Wunder dass hier Baywatch und Co. gedreht wurden :-D Also war mein erstes Ziel Hermosa Beach. Ein sehr schöner und weitläufiger Strand.

Später sind wir dann nach Santa Monica. Hier gibt es eine der wenigen Fußgängerzone in ganz Los Angeles. Abends sind auf der Promenade viele Straßenkünstler unterwegs. Ein Besuch des bekannten Santa Monica Pier, auf dem ein kleiner Vergnügungspark ist, gehört natürlich auch dazu.
Venice
Heute Vormittag sind wir zum Flughafen (LAX). Am Burgerladen neben dem Flughafen fliegen einem die Flugzeuge direkt über dem Kopf. Nachdem wir den Mittag am Hermosa Beach verbrachten hatten, sind wir abends noch zum Venice Beach gefahren. Hier ist die wohl bekannteste Open-Air Muckibude. Außerdem gibt es zahlreiche Straßenhändler und Künstler. Besonders sehenswert ist außerdem Venice, einem Stadtteil der Venedig mit seinen Wasserstrassen nachempfunden wurde.
Walk of Fame
Ganz im Norden von Los Angeles liegt in den Santa-Monica-Hills das Getty Center. Das Getty Center ist weltweit das reichste Museum. Hier kann man zahlreiche Meisterwerke von Van Gogh bis Picasso bewundern. Aber schon alleine die Architektur der Gebäude ist sehenswert und von der Terrasse hat man einen sehr guten Blick über L.A., wenn die Stadt nicht gerade im Dunst liegt.

Ebenfalls im Norden liegt Hollywood und Beverly Hills. Der Walk of Fame ist allerdings sehr enttäuschend. Erstens kennt man die meisten Schauspieler nicht und zweitens sind die Sterne schon sehr herunter gekommen. Außer man hat noch zahlreiche Anhänger, die einem den Stern putzen. Sonst schaut hier alles etwas schmuddelig aus. Im Fernsehen und auf Bildern verdeckt das eben der rote Teppich und es schaut gleich viel glamouröser aus.

Dagegen ist Beverly Hills wirklich so wie ich es vom hören sagen kannte. Wunderschöne Palmenalleen und protzige Häuser. Die schönsten sind allerdings hinter Mauern und Bäumen versteckt. Es ist aber trotzdem interessant durch die Gegend zu fahren.
Downtown
Das öffentliche Verkehrsnetz in L.A. besteht gerade mal aus vier Linien. Bezogen auf die riesige Fläche ist das wirklich nichts. Da wundert es nicht, dass hier jeder mit dem Auto unterwegs ist. Um dem Verkehrschaos entgegen zu wirken gibt es auf den Highways so genannte Car Pool Lanes. Das ist ein besonders gekennzeichneter Fahrstreifen auf dem Autos mit mindestens zwei Insassen fahren dürfen. Während sich die Autos auf den normalen Fahrstreifen stauen, kommt man auf den Car Pool Lanes meistens problemlos durch.

In Down Town angekommen ging es zunächst über das Rathaus zur Disney Concert Hall. Von hier aus kann man dann Richtung Süden durch die Hochhausschluchten laufen. Hinter den Wolkenkratzer laden kleinere gemütliche Parks zum verweilen ein. Down Town L.A. ist auf jedenfall sehenswert und nach meiner Meinung ist der Financial District einer der schönsten Plätze in Los Angeles.

Abends waren wir dann noch in der Nähe von Palos Verdes bei Jan und Kati zum Sushi Essen eingeladen.
Hermosa Beach
Vor dem Start unserer Rundreise war heute noch einmal Relaxen angesagt. Dazu gehörte sonnen und baden am Strand von Hermosa Beach sowie der Besuch einer Shopping Mall. In den riesigen Einkaufszentren kann man leicht ein paar Stunden vertrödeln. Besonders die Food Placa mit Essen aus nahezu allen Regionen der Welt war genau nach meinem Geschmack.


San Diego
Das erste Ziel unserer Rundreise war das Surfer Paradies San Diego im Süden Kaliforniens. Von hier aus sind es nur wenige Meilen bis zur mexikanischen Grenze. Auf der Hinfahrt machten wir noch einen kurzen Abstecher in eine Outlet Mall in Karlsbad.

In San Diego war unser erstes Ziel der Hafen. Hier kann man ganz entspannt an der Promenade entlang schlendern.

Abends waren wir im berühmte Gaslamp Quarter unterwegs. Von den angepriesenen alten Straßenlampen sollte man allerdings nicht so viel erwarten. Viel mehr gibt es hier zahlreiche Restaurants und Bars so dass sich der Besuch trotzdem lohnt.
Sea World
San Diego hat seinen Ursprung in der Old Town. Hier stehen noch einige historische Gebäude, die man auch von innen besichtigen kann. Wir haben die Gegend zu Fuß erkundet. Es besteht aber auch die Möglichkeit mit dem Old Town Trolley Bus die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzufahren.

Danach sind wir in den Freizeitpark Sea World. Hauptattraktion des Parks ist die tägliche Liveshow mit Orcas. Es gibt aber noch zahlreiche andere Shows mit Delphinen, Seelöwen…Auch gibt es hier eine Wildwasserbahn in der man garantiert nass wird. In dem Park kann man leicht einen Tag verbringen, ohne dass es langweilig wird.
Santa Barbara
Von L.A. aus sind wir heute Richtung San Francisco aufgebrochen. Zuerst ging es nach Santa Barbara. Dort ist vor allem das Gerichtsgebäude sehenswert. Wir hatten das Glück, dass im schönen Innenhof gerade eine typisch amerikanische Hochzeit mit zahlreichen hübschen Brautjungfern statt fand.

Danach sind wir weiter nach Solvang gefahren. Der Ort wird auch als Dänische Hauptstadt von Amerika bezeichnet, da hier zahlreiche Häuser im dänischen Fachwerkhausstil stehen.

Übernachtet haben wir dann in Santa Maria. Die Stadt, die später vor allem wegen dem Prozess gegen Michael Jackson bekannt wurde, fanden wir allerdings sehr hässlich.
Route 1
Heute sind wir weiter auf der Route 1 Richtung Norden gefahren. Von der Strasse hat man einen wunderschönen Blick auf die Steilküste und es lohnt sich am Rand immer wieder anzuhalten.

Zwischen Cambria und Point Sur kann man sogar Seeelefanten in freier Wildbahn sehen.

Die Fahrt führte über Pismo Beach, San Luis Obispo, San Simeon, Point Sur und Monterey nach Salinas. Am Abend waren wir am sehr schönen Hafen von Monterey.
Golden Gate Bridge
Zunächst ging es heute nach Santa Cruz. Die Stadt hat eine lange Surfertradition und wird auch als Surf City USA bezeichnet. Bis heute finden hier zahlreiche internationale Surfwettbewerbe statt. Santa Cruz ist außerdem für seinen Vergnügungspark, der sich direkt am Strand befindet, bekannt.

Auf dem Weg nach S.F. lohnt auch eine Fahrt auf dem sogenannten 17-Mile Drive. Die Straße liegt nahe Monterey und verläuft zwischen Pebble Beach und dem Del Monte Forest. Hier sieht man noch einmal sehr schöne Küstenabschnitte und Zypressenwälder. Da die Strasse im Privatbesitz ist, muss man hier allerdings Eintritt bezahlen.

Am Abend sind wir in San Francisco angekommen. Bevor wir in unser Hotel am Union Square sind, haben wir uns noch den Sonnenuntergang an der Golden-Gate Bridge, das Wahrzeichen der Stadt, angeschaut.
Down Town
In San Francisco fühlt man sich sofort wohl. Hier kann man einfach gemütlich durch die Stadt schlendern oder sich mit dem Cable Car fortbewegen.

Am Fishermanns Warf findet man zahlreiche Restaurants und Cafés. Am Pier 39 kann man auch Seelöwen, die sich hier angesiedelt haben sehen.

Einen sehr guten Blick über San Francisco sowie Alcatraz hat man vom Coit Tower. Außerdem sehenswert sind das Financial District, China Town und die Lombard Street, die oft auch als kurvenreichste Straße der Welt genannt wird, gelaufen.
Alamo Square
Heute sind wir über die Golden Gate Brücke in Richtung Sausalito gefahren. In Sausalito gibt es eine Hausbootkolonie mit sehr interessanten Wohnideen sowie eine schöne Promenade mit Blick auf Alcatraz und die Skyline von San Francisco.

Den wohl spektakulärsten Blick auf San Francisco und die Golden Gate Brücke hat man im Golden Gate Park. Hier kommt man sehr Nahe an die Brücke und sieht im Hintergrund die Stadt.

Auf dem Heimweg sind wir noch am Alamo Square vorbei. Von hier aus hat man den berühmten Postkartenblick mit den viktorianischen Häusern im Vordergrund und die Skyline im Hintergrund.

Am Abend waren wir in der China Town, eines der größten Chinesenviertel außerhalb der Volksrepublik China, beim Essen. Unserem europäischen Gaumen hat es allerdings nicht wirklich gut geschmeckt, oder waren wir einfach nur im falschen Restaurant :-D
Half Dome
Von San Francisco ging es heute in den Yosemite Nationialpark. Der Park ist besonders durch seine beeindruckenden Felsen aus Granit, seinen Wasserfällen sowie Mammutbäumen bekannt und ist einer der beliebtesten Nationalparks der Amerikaner. Am ersten Tag haben wir uns den Sonnenuntergang am Half Dome angesehen und kleinere Wanderungen unternommen.

Übernachtet haben wir im Park in so genannten Tent Cabins direkt im schönen Yosemite Tal. Tent Cabins sind kleinere Zelthütten in denen richtige Betten stehen. Da es im Yosemite auch Bären gibt mussten wir alles Essbare in Schließfächern verstauen.
Yosemite Valley
Heute Morgen sind wir Richtung Mariposa Groove aufgebrochen. Hier gibt es einen Wald mit alten Mammutbäumen. Neben diesen Giganten schaut man wirklich klein aus. Aus einem Baum haben sie sogar einen Durchgang geschlagen.

Danach sind wir mit dem Auto wieder zurück ins Yosemite Tal gefahren um von dort eine längere Wanderung zu unternehmen. Der Weg führte uns an schönen Wasserfällen, von denen im September leider die meisten ausgetrocknet sind, sowie idyllischen Landschaften vorbei. Für Wanderer sowie Kletterer ist der Yosemite jedenfalls ein echtes Paradies.
Bodie
Über den Tioga Pass haben wir heute den Yosemite Park hinter uns gelassen. Der Tioga Pass ist vor allem für seine weitläufigen Wiesen und Bergseen bekannt.

Nordöstlich vom Yosemite Nationalpark liegt Bodie, eine alte Goldgräberstadt. Die Stadt wurde 1930 verlassen und ist heute ein State Park. Die Gebäude werden nur noch vor dem Verfall bewahrt. So bekommt meine einen sehr guten Einblick wie es früher in einer Westernstadt ausgesehen hat. Neben einer Kirche kann man auch eine Schule, Saloons und zahlreiche andere Häuser besichtigen. In den meisten Gebäuden findet man sogar noch alte Einrichtungsgegenstände. Die beeindruckende Stimmung wurde durch einen um die Häuser schleichenden Kojoten untermalt.

Danach ging es wieder in Richtung Süden am Mono Lake vorbei. Aus dem Mono Lake ragen zahlreiche Kalktufftürme hervor. Diese Kalktürme, die nur unter Wasser wachsen, sind erst seit dem dramatischen Absinken des Wasserspiegels sichtbar. Verantwortlich dafür ist vor allem der riesige Wasserverbrauch von Los Angeles. Unser Nachtquartier haben wir heute in Bishop aufgeschlagen.
Death Valley
Von Bishop sind wir weiter durch das Death Valley nach Las Vegas gefahren. Im Death Valley wurden allerdings kurz zuvor durch starke Regenfälle zahlreiche Strassen weggespült, wodurch wir leider nicht alle Sehenswürdigkeiten besichtigen konnten. Bei teilweise über 45 Grad hatte uns das aber auch nicht wirklich gestört. Das Death Valley ist eine Steinwüste und man findet daher nur einen kleinen Bereich mit Sanddünen. Im Park gibt es auch Oasen mit teilweise beeindruckenden Palmenhainen wie zum Beispiel in Furnace Creek. In Badwater am tiefsten Punkt der USA (85,5 m unter NN) hatten wir es aufgrund der sengenden Hitze gerade mal 15 Minuten ausgehalten.

Über den Ostausgang sind wir anschließend weiter Richtung Las Vegas. Auf dem Weg konnten wir ein Unwetter mit Regenschauern und einem beeindruckenden Farbspiel und Blitzen miterleben. Schon 50 Meilen deutete sich mit einem Lichtkegel die Spielerstadt Las Vegas an. Am ersten Abend waren wir am Old Strip unterwegs. Hier stehen noch die alten Casinos mit denen die Stadt bekannt wurde. Der berühmte Neoncowboy, der ein Wahrzeichen der Stadt ist, findet man ebenfalls hier. Mit unserem Anfängerglück konnten wir gleich mal mit 25 Cent aus einem einarmigen Banditen 25 Dollar herausholen. Das war doch mal ein perfekter Start in die Spielerwelt…
Las Vegas Strip
Heute Vormittag haben wir den Hoover Dam besucht. Den Weg zu dem Staudamm kann man sich nach meiner Meinung allerdings sparen, da man hier eigentlich nicht wirklich viel zu sehen bekommt.

Zurück in Las Vegas haben wir in unser Casino San Remo neben dem Strip eingecheckt. Das Casino ist eines der kleineren und weniger bekannten der Stadt. Von unserem Zimmer hatten wir dafür einen wunderschönen Blick auf das Luxor, Excalibur, Tropicana, New York und MGM. Im Casino selbst war die Atmosphäre sehr locker und uns wurde am Spieltisch freundlich das Black Jack spielen erklärt. Genutzt hat es allerdings trotzdem nichts :-D Danach haben wir uns auf den Weg durch die Casinos gemacht. Eines der ersten waren das Luxor, Excalibur, New York, Monte Carlo, Cesar Palace und das Bellagio. Jedes Casino bietet eine eigene Attraktion. Im New York gibt es zum Beispiel eine Achterbahn. Das Bellagio hat einen riesigen See auf dem mit Musik untermalte Wasserspiele die Zuschauer beeindrucken. Uns hat die Show jedenfalls sehr gut gefallen.
Bellagio
Tagsüber haben wir heute am Pool ausgespannt. Die Stadt ist nachts sowieso viel beeindruckender. Abends sind wir dann wieder auf Zockertour gegangen. Beim Roulette spielen hatten wir allerdings schon nach wenigen Minuten unseren Einsatz verspielt. Daraufhin hatten wir uns entschlossen lieber die Casino Attraktionen anzusehen. Vor dem Mirage gibt es zum Beispiel einen Vulkan der alle 15 Minuten Feuer spuckt. Außerdem kann man dort die weißen Tiger von Sigfried & Roy sehen. Beim Treasure Island ist die Attraktion eine Piratenshow auf einem Schiff. Aufgrund des starken Windes wurde die Show bei uns allerdings leider abgesagt. Im Venetian kann man sich auf Gondeln durch die Kanäle schippern lassen und am Paris kann man den nachgebildeten Eifelturm bewundern. Wir fanden Las Vegas richtig genial und eine willkommene Abwechslung zu den National Parks.
Zion NP
Im Osten von Las Vegas liegt der Zion National Park. Innerhalb des Parks findet man eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons. Durch den Zion Canyon fließt ein kleiner Fluss der die idyllische Stimmung noch verstärkt. Für mich war der Zion National Park das absolute Highlight unserer Reise. Die Eindrücke in dem Park waren einfach wahnsinnig beeindruckend. Daher war es auch schade dass wir hier nicht mehr Zeit hatten und wir uns nur den Riverside Walk und den Weeping Rock ansehen konnten. Bei der nächsten USA West Reise werde ich hier sicherlich mehr Zeit einplanen.
Bryce Canyon
Heute haben wir den Bryce Canyon besucht. Der Nationalpark ist trotz seines Namens kein Canyon im eigentlichen Sinne, sondern ein natürliches Amphitheater. Er unterscheidet sich von anderen Canyons durch seine einzigartigen geologischen Strukturen, die Hoodoos, welche durch Wind, Wasser und Eis aus den Sedimenten geformt werden.

Vom Bryce Point hat meine eine perfekte Sicht auf das Amphitheater mit seinen roten, orangefarbenen und weißen Sedimenten. Besonders gut hat uns eine Wanderung durch das Amphitheater gefallen, da die Atmosphere zwischen den Hoodoos einfach fantastisch ist.
CP Sand Dunes
Nordöstlich von Kanab liegt der Coral Pink Sand Dunes State Park. In den Sanddünen aus feinstem Sand konnten wir uns richtig austoben. Auf seine Kamera sollte man allerdings Acht geben. Seit dem Ausflug macht unsere Kamera jedenfalls komische Geräusche :-D

In der traumhaften Gegend rund um Kanab sind früher sehr viele Western gedreht worden. Daher findet man hier noch einige alte Filmkulissen. In Kanab gibt es zum Beispiel die Frontier Movie Town mit einigen original Kulissen und Requisiten. Am Johnson Canyon stehen noch ein paar alte Häuser eines Sets. Das Old Paria Movie Set wurde leider vor ein paar Jahren weggespült und man findet nur noch ein paar Nachgebaute Gebäude. Der Besuch lohnt aufgrund der sensationellen Gegend aber trotzdem.
Antelope Canyon
Durch Werbeposter und Flyer sind wir in Page auf den Antelope Canyon aufmerksam geworden. Der Antelope Canyon ist ein so genannter Slot Canyon der unterirdisch verläuft und nur einen schmalen Spalt für den Lichteinfall bietet. Man sollte den Canyon daher bei senkrechtem Sonnenstand, am besten mittags, besuchen. Dann wird man von dem rötlichen Lichtspiel überwältigt. Da wundert es nicht, dass der Canyon bei Fotografen so beliebt ist.

Am Nachmittag habe ich dann noch den Lake Powell besucht. Der künstliche See entstand mit der Aufstauung des Colarado River durch den Bau des Glen-Canyon-Staudamms. Der Staudamm wurde zwischen 1957-1964 gebaut und in dieser Zeit wurde auch erst Page gegründet. Die Gegend rund um den Lake Powell ist aufgrund des sonnigen und trockenen Klimas ein beliebtes Ausflugsziel.
Monument Valley
Das Monument Valley besteht aus gewaltigen Tafelbergen(Butte) aus Sandstein, die bis zu 300 m hoch über die Hochebene des Colorado Plateaus ragen. Die Gegend ist der Inbegriff des Wilden Westen und dient daher als beliebte Kulisse für Werbung (Zigaretten, Autos, Motorräder, Tourismus usw.). Bei unserem Besuch wurden gerade Werbeaufnahmen für ein Auto gedreht.

Durch das Tal führt eine sehr holprige und nicht befestigte Straße. Der Grund liegt wohl darin, dass sich die Touristen von den Einheimischen für nicht gerade wenig Geld durch den Park fahren lassen sollen. Wir haben es aber trotzdem gewagt mit unserem Mietwagen die Strecke zu fahren. Plötzliche drohende Regenschauer haben uns aber zweimal dazu gezwungen die Tour abzubrechen, denn ohne Allrad-Antrieb wären wir wohl nicht mehr zurückgekommen.
Grand Canyon
Heute ging es zu dem berühmten Grand Canyon. Wir sind zu dem besser erschlossenen South Rim gefahren. Beim ersten Anblick ist man von der gigantischen Schlucht überwältigt. Der Grand Canyon ist etwa 450 km lang, zwischen 6 und 30 km breit und bis zu 1.800 m tief. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse konnten wir allerdings nicht in den Canyon absteigen. Der Sonnenuntergang am Abend, bei dem sich der Canyon rot färbte, hat uns aber dafür entschädigt.

Bei meinem nächsten Besuch des Grand Canyons werde ich aber sicherlich eine Tour in den Canyon und auf dem Colorado River unternehmen. Die Eindrücke von ganz unten stelle ich mir jedenfalls noch viel aufregender vor.
Palm Springs
Von Kingman aus ging es heute nach Palm Springs. Wir hatten uns dazu entschlossen ein Stück auf der historischen Route66 zu fahren. Die Straße lebt nach meiner Meinung allerdings nur noch von ihrem Mythos. Der als Scenic Drive ausgeschilderte Weg war für uns die reinste Enttäuschung. Im Straßengraben sieht man zum Beispiel alte verrostete Autos oder Schrotthalten. Ein als Westernstadt ausgeschilderter Ort war im Vergleich zu Bodie nur noch lächerlich. Lediglich ein schöner Saguaro Kaktus am Straßenrand hat uns gefallen.

In Palm Springs angekommen sind wir erstmal in unser Hotel um uns von der langen Fahrt zu erholen. Abends waren wir auf einer Palmenallee gemütlich Essen. Hier findet übrigens die jährliche Spring Break Party der Westküste statt. Wir waren allerdings leider zur falschen Zeit am richtigen Ort :-D
Joshua Tree NP
Zum Abschluss unserer Rundreise sind wir heute in den Joshua Tree Nationalpark. Der Park ist durch den Joshuabaum, der ihm auch seinen Namen gegeben hat, bekannt. Im Park sieht man auch faszinierende Steinformationen sowie Kakteen.

Den Tag haben wir in der traumhaften Gegend noch einmal richtig genossen. Übernachtet haben wir heute noch einmal in Palm Springs.
Manhatten Beach
Heute ging es wieder zurück nach Los Angeles. Die restlichen Tage vor unserem Heimflug nutzten wir noch zum entspannen und erholen. Dazu gehörte der Besuch einer Shopping Mall sowie Baden am Manhatten Beach.




Hermosa Beach
Zum letzten Mal konnten wir noch einmal am Hermosa Beach baden und uns in der Sonne aalen. Zum Abschied machten wir abends mit Matt, Ellen, Dori und Chris ein original American Barbecue mit Hamburgern...




L.A. Flughafen
Nach 30 Tagen im Westen der USA ging heute unser Flieger zurück nach Deutschland. Die Zeit hier war wirklich genial. Ich kann den Westen der USA nur wärmstens empfehlen. Hier sieht man neben schönen Städten auch traumhafte Nationalparks. Das war sicherlich nicht unsere letzte USA West Reise. In diesem Sinne bis bald…



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